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Modellparametrisierung

Definition von Klimadateien für Temperaturen angrenzender Zonen

Soll in einer angrenzenden Zone statt einer konstanten Temperatur eine zeitabhängige Kurve definiert werden, so kann man in der Eingabemaske statt einer Temperatur auch den Pfad zu einer CCD Datei (Format siehe Dateireferenz) angeben. Relative Pfade werden relativ zum Verzeichnis der Projektdatei interpretiert.

Definition von detaillierten Sorptionsisothermen in Materialien

Bei hygrothermischer Berechnung wird der Dampftransport durch Wandkonstruktionen und die Feuchtespeicherung in Wandmaterialien durch THERAKLES berechnet. Normalerweise wird eine idealisierte Sorptionsisotherme mit 3 Stützstellen verwendet. Es ist aber auch möglich, in der Projektdatei eine detailliertere Sorptionsisotherme zu definieren. Dafür sind im Material XML-Tag einfach weitere wXXX Attribute einzuführen, wobei XXX eine ganzzahlige relative Luftfeuchtigkeit ist. Beipiel:

  <Material id="10120" category="13" 
      name="Material with sorptionisotherm" 
      lambda="0.45" rho="1208" cT="980" mu="12" 
      w33="7.3" w43="22.2" w58="24" 
      w75="36.8" w80="40.3" w84="45.45" 
      w90="55.96" w96="85" wsat="380" 
      HPCM="0" TPCMLow="23"/>

Jahreszeitverläufe für Zeitpläne erstellen und ins Programm kopieren

Bei allen Zeitplänen für Heizung, Lüftung, Klimatisierung sowie thermischen und hygrischen lasten können auch Jahreszeitverläufe vorgegeben werden. Diese werden üblicherweise in einer Tabellenkalkulation definiert, können aber auch in einem Texteditor eingegeben werden. Dazu sind zwei mit Leerzeichen oder Tabulatoren getrennten Spalten zu erstellen. In der ersten Spalte steht der Zeitpunkt als Tag des Jahres (bzw. Stunde des Jahres umgerechnet in Tage), wobei auch Kommazahlen möglich sind. In der zweiten Spalte steht der Wert, der ab diesem Zeitpunkt gelten soll. Der letzte Wert wird bis zum Ende des Jahres verlängert.

In der Tabelle in der obigen Abbildung wird der Zeitverlauf definiert. Dieser wird dann über Strg+C in die Zwischenablage kopiert und durch Drücken auf die "Einfügen" Schaltfläche in das Programm übernommen.
(Auf's Bild klicken zum Vergrößern!)

 

Solveroptionen

Wie kann ich häufigere Ausgaben erhalten, als nur stündlich?

THERAKLES rechnet mit variablen Zeitschritten entsprechend der geforderten Genauigkeit und liefert deswegen Ergebnisse auch in kleineren Intervallen als in Stunden. Das geht aber nur mit dem Konsolen-Solver. Zunächst muss in der Projektdatei im Abschnitt SimulationParameters der XML-Tag OutputTimeSteps mit dem Zeitintervall (in Sekunden) zwischen Ausgaben eingetragen werden. Beispiel:

        ...
        <SimulationParameters>
            <OutputTimeSteps>120</OutputTimeSteps>
            <TInitial>20</TInitial>
            ...
Dann kann der Konsolensolver gestartet werden. ACHTUNG: kleinere Ausgabeintervallen führen zu extrem großen Dateien. Unter Windows ist THERAKLES eine 32bit-Anwendung, sodass bei 2GB Dateigröße Schluss ist.

Klimadateien als Schedules

Detaillierte Schedules als Lineare Splines

 
 

Modell-Export

Der Modell-Export-Dialog wird durch das Tastenkürzel Strg+E geöffnet. Das THERAKLES Modell kann dabei als Modelica-Modell, Functional Mockup Unit (FMU), oder als NANDRAD-Simulationsmodell exportiert werden. Außerdem können einzelne Konstruktionen als DELPHIN Simulationsmodell exportiert werden.

Modelica-Modell-Export

Bei Export als Modelica-Modell wird derzeit nur der thermische Raum- und Wandteil des Modell exportiert, sowie die verwendeten Klimadaten. Damit lassen sich aber komfortable raumdiskretisierte Wandmodelle in Modelica nutzen. Das exportierte Modell wird als Modelica-Paket gespeichert und kann dann in ein Modelica-Modell komplett oder in Teilkomponenten importiert werden.

FMU-Export

Beim Export als Functional Mockup Unit wird THERAKLES als Simulationsmodell verpackt, wobei die Schnittstelle sowohl das Klima als auch die Raumbedingungen exportiert. Importiert werden die auf den Raum wirkenden Lasten. Es wird die Version 2.0 des FMI Standards unterstützt und THERAKLES sowhl als FMU für ModelExchange als auch für CoSimulation exportiert.

NANDRAD-Modell-Export

Das erstellte THERAKLES Modell kann als NANDRAD Modell gespeichert werden. Dabei werden alle verwendeten Materialien als Materialdateien (*.m6) gespeichert, alle Konstruktionen als DELPHIN 6 Konstruktionsdateien (*.d6p) und das eigentliche Raummodell als NANDRAD Projektdatei gespeichert (*.nandrad). Weiterhin wird die Klimadatendatei in das Zielverzeichnis kopiert. Das erstellte Simulationsmodell kann dann sofort mit dem NANDRAD-Gebäudesimulationsprogramm simuliert werden.

DELPHIN-Modell-Export

Direkt aus dem Konstruktionseditor lässt sich die gerade ausgewählte Konstruktionsdatei als DELPHIN 6 Konstruktion (*.d6p) exportieren. Dabei werden auch alle verwendeten Materialien als Materialdateien (*.m6) gespeichert.

 

Ergebnisauswertung

Kann man nach einer Rechnung die Ergebnisse in ein anderes als das Standardverzeichnis exportieren?

Dazu gibt es die Schaltfläche zum Exportieren der Ergebnisse in der Schaltflächenleiste.

Was ist der Unterschied zwischen momentanen Flussausgaben (fluxes.tsv) und zeitlich gemittelten Strömen (berechnet aus flux_integrals.tsv)?

THERAKLES rechnet mit variablen Zeitschritten. Ausgaben zum Stundenende bzw. zum Ausgabezeitpunkt (siehe FAQ::Solveroptionen) werden mit den momentan berechneten Größen geschrieben. Da Wärmeströme sehr sensibel reagieren, können bei direkter Verwendung der Werte in fluxes.tsv ungewöhnliche Spitzen auftreten. Besser ist es, die zeitlich integrierten Ströme aus flux_integrals.tsv, die Differenz zu Berechnen und durch die Zeitspanne zu teilen (am besten in einer Tabellenkalkulation).

 

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